PSZ NRW
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    Die Arbeit der meisten Zentren wird u.a. durch das Ministerium für Inneres und Kommunales MIK NRW gefördert.

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    Diese Website wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

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  • MFH Bochum

    MFH (2)

    Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum (MFH) ist eine nicht-religiöse und politisch unabhängige Menschenrechtsorganisation und widmet sich seit ihrer Gründung 1997 der Bereitstellung von medizinischer und psychosozialer Betreuung für Überlebende von Folter und anderen schweren Menschenrechtsverletzungen, die als Geflüchtete hier in Deutschland leben. Diese Arbeit erfordert einen interdisziplinären Ansatz, der von klinischer Medizin über Psychotherapie bis zur Sozialarbeit reicht, sowie juristische Hilfestellung und die Förderung von Menschenrechten umfasst.

    https://mfh-bochum.de

     

    Psychotherapie und Psychologische Beratung / Therapiezentrum für Überlebende von Folter und Krieg

    Seit mehr als 15 Jahren unterhält die MFH ein Trauma-Therapiezentrum und ist seit ihrer Akkreditierung 2008 als eines von vier deutschen Zentren beim Internationalen Dachverband der Therapiezentren für Folterüberlebende (IRCT) auch international als Therapiezentrum anerkannt.

    Das Angebot des Therapiezentrums richtet sich an Geflüchtete im Ruhrgebiet und dem Ennepe-Ruhr-Kreis und umfasst sowohl kurzfristige Kriseninterventionen, längerfristige Psychotherapien und Traumatherapien als auch Familientherapie, Gruppentherapie, Kunsttherapie und körperbezogene Verfahren. Unser Therapieansatz ist ressourcenorientiert und sensibel gegenüber geschlechtsspezifischen und kulturellen Bedürfnissen.

    Für Fragen und Beratung rund um das Thema Psychotherapie mit Geflüchteten, wenden Sie sich gerne an unsere Sprechzeit am Dienstag 14 – 15 Uhr unter 0234 – 913 87 43.

    Therapie

     

    Sozialdienst

    Der Flüchtlingssozialdienst bietet kostenlose und anonyme Beratung und Unterstützung für Geflüchtete und ihre Familienangehörigen in folgenden Bereichen:

    Flüchtlingssozialdienst

     

    Sozialdienst für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge

    In 2011 hat die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum einen Dienst zur spezifischen psychosozialen Betreuung und Asylverfahrensberatung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) eingerichtet.

    Schwerpunkte:

    Sozialdienst für UMF

     

    Medizinische Vermittlung

    Die medizinische Versorgung von Geflüchteten ist abhängig vom Aufenthaltsstatus und somit für viele stark eingeschränkt oder gar nicht vorhanden, z.B. für Menschen, die ohne jegliche Aufenthaltspapiere in Deutschland leben müssen. Lesen Sie hierzu das Faltblatt der Bundesärztekammer zur Versorgung von Patient*innen ohne Aufenthaltsstatus.

    Wir vermitteln in unseren Sprechstunden Geflüchtete, die über keinen bzw. über unzureichenden Krankenversicherungsschutz verfügen, Termine mit fachkundigen Ärzt*innen, die sich bereit erklärt haben, diese Menschen kostenlos und anonym zu behandeln. Die Klient*innen können entweder direkt in die Sprechstunde kommen, oder über Vertrauenspersonen Kontakt aufnehmen.

    Medizinische Vermittlung

     

    Gerechtigkeit heilt:

    Unsere psychosoziale Arbeit mit Überlebenden von schweren Menschenrechtsverletzungen unter den Geflüchteten zeigte, dass in zahlreichen Fällen die fortdauernde Straflosigkeit schwerer Menschenrechtsverletzungen in den Herkunftsländern den therapeutischen Prozess negativ beeinflusste. Wir erkannten Straflosigkeit als ein wichtiges Hindernis für die erfolgreiche Bearbeitung traumatischer Erfahrungen bzw. als Grundlage einer Re-Traumatisierung. Daher wird die unmittelbare psychosoziale Arbeit seit 2001 ergänzt durch den Arbeitsbereich „Gerechtigkeit heilt“, der sich dem internationalen Kampf gegen die Straflosigkeit schwerer Menschenrechtsverbrechen widmet, um so nachhaltig zur Rehabilitation Überlebender von Folter, Gewalt und Krieg beizutragen.

    Gerechtigkeit heilt

     

    Aufnahmeverfahren:

    Das Einzugsgebiet der MFH Bochum erstreckt sich von Bochum im Osten, dem Kreis Recklinghausen im Norden, Mülheim und Oberhausen im Westen bis Velbert im Süden. Neben dem Zentrum in Bochum gibt es eine Zweigstelle in Hattingen zur Versorgung des Ennepe-Ruhr-Kreises. Sollte eins der anderen Zentren näher an Ihrem Wohnort liegen, wenden Sie sich bitte dorthin.

    Wir nehmen bevorzugt diejenigen auf, die in der regulären Gesundheitsversorgung besonders schlechten Zugang haben. Leider haben wir Aufnahmebeschränkungen, da die Anfragen unsere Kapazitäten weit überschreiten. Sollten wir Sie nicht aufnehmen können, beraten wie Sie gerne, wie Sie an anderer Stelle Unterstützung bekommen.

    Die Neuaufnahme im Zentrum in Bochum erfolgt ausschließlich während der offenen Sprechzeiten:
    Dienstag und Donnerstag: 14 – 16 Uhr
    Glockengarten 1, 44803 Bochum
    +49 (0)234 – 973 533 94

    Die Neuaufnahme in Hattingen erfolgt ausschließlich über den Sozialdienst:
    Montag: 10:00-12:00 Uhr
    Donnerstag: 14:00-16:00 Uhr
    Friedrichstraße 2, 45525 Hattingen
    + 49 (0)2324 921 55 30

     

    Angebot für Ehrenamtliche und Organisationen:

    (Infos auf Anfrage: info@mfh-bochum.de)

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